Sonntag, 28. April 2013

E-Tankstellen

Zuletzt entsetzte mich die Schlagzeile in den Nachrichten, dass in rund sieben Jahren Öl und Gas zur Neige gehen werden. Danach würden Öl- und Gaspreise dramatisch steigen. Dabei wurde das Szenario angenommen, dass das Fracking wegen der Gefahren für das Grundwasser nicht umsetzbar ist - was mir nicht unrealistisch erscheint. Elektroautos sind bei steigenden Ölpreisen durchaus eine Alternative. Mit der Stromproduktion in unserem Land werden wir unabhängig von der Ölförderung in anderen Ländern. Da könnte sogar der gute alte Steinkohlebergbau wieder belebt werden. Noch sind Elektroautos zu teuer und die Batterietechnik ist noch nicht ausgereift. Sofern die Ölpreis kräftig steigt und Elektroautos in die Massenproduktion gehen, könnte sich dies ändern.





Ich war erstaunt, dass die RWE Autostrom ein flächendeckendes Netz für E-Tankstellen anbietet.






Da die Stadtwerke eigenen Strom produzieren, laufen Untersuchungen, wegen der niedrigeren Gestehungskosten Busse auf Elektroantrieb umzurüsten.










Bei meiner eigenen Firma gibt es ebenso ein Projekt, Elektrofahrzeuge in unsere Fahrzeugflotte aufzunehmen.

Kommentare:

  1. Hallo Dieter am Samstag habe ich die erste E-Tanke gesehen, direkt an der Grenze. Ist bestimmt für Leute die nicht viel fahren eine Alternative.

    Liebe Grüße
    Angelika

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  2. Freiburg hat schon seit vor ein paar Jahren die erste E-Tankstelle bekommen. Inzwischen sind es fünf.
    Es wird Zeit, dass die Autoindustrie sich nach alternativen Antrieben umsieht. Es könnte inzwischen viel mehr passiert sein, wenn nicht so "stur" an den herkömmlichen Motoren festgehalten worden wäre.
    Dass Öl und Gas nicht unendlich zur Verfügung steht, ist nichts Neues!
    LG Calendula

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  3. Hallo Dieter,

    Elektrofahrzeuge wären eine Alternative, jedoch hat weder die Politik, und noch weniger die Ölindustrie daran ein Interresse. Politik wird in einigen Bereichen eben für Lobbyisten gemacht, nicht für den Bürger.

    Gruß Nachtfalke

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  4. Hej Dieter,

    ich bin inzwischen überzeugt davon, dass das mit den schwindenden Ölressourcen nicht wahr ist. Diese Story erzählt die Ölindustrie schon zu lange. Doch immer wieder fanden sich komischerweise riesige Ölfelder. Weil für den "Otto-Normalverbraucher" nicht nachprüfbar, kann man so die Preise bequem hoch halten, respektive weiter anheben. Dass Öl ein fossiler Brennstoff ist, wurde von einem russischen Wissenschaftler in die Welt gesetzt und nie korrigiert. Soweit ich mich an neue Untersuchungen erinnere, treten Ölvorkommen auf, wo die Kontinentaldrift zwei Kontinente gegeneinander schiebt und dort wird durch Wärme und Druck plus andere Gegebenheiten jeder Zeit "neues Öl" entstehen. Das ist natürlich abgesehen von den Umweltschäden, die der Brennstoff in der Atmosphäre verursacht.
    Insgesamt ein heikles und sehr umfassendes Thema, zu dem ich nur sagen kann: Runter von dem Verbrauch!

    Gruß smultron

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  5. Ergänzung:

    Die Preise für Strom in Deutschland sind nahezu doppelt so hoch, wie in Schweden. Das obwohl die selben großen Stromversorger in beiden Ländern agieren, Schweden nahezu doppelt so groß ist bei einem Neuntel an Bevölkerung.
    Wirklich alternative Antriebe verschwinden auf Nimmerwiedersehen in Schubladen. Und der Strompreis für den Antrieb von E-Autos wird sich in die gleichen schwindelerregenden Höhen begeben, wenn wir dann davon "abhängig" gemacht wurden, weil sich nur Namen ändern, nicht aber die Gedanken dahinter.

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  6. Ein interessantes Thema. Ich kann mir gut vorstellen, wenn alle erst mal so Autos fahren würden, geht der Preis auch exorbitant nach oben. Schließlich besteht über die Hälfte des Benzinpreises momentan aus Steuern, ein Teil ist für die Rente (da war doch mal was) und für Straßenbau. All das Geld wird auch bei 100% Elektroautos noch benötigt. Deshalb sehe ich aus finanziellen Gründen da eher keine Zukunft drin.

    Liebe Grüße Arti

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