Sonntag, 6. Oktober 2013

Margarethenhöhe

Die Radfahrerweisheit ist nicht neu. Wer sich anstrengt, lernt besonders intensiv die Schönheiten der Landschaft kennen. Bei meinen Rennradtouren gilt dies insbesondere für lang anhaltende Steigungen. Indem ich ackere und rackere und Höhenmeter abarbeite, freue ich mich auf die nächste Abfahrt. Die Margarethenhöhe im Siebengebirge betrachte ich als einen gewissen Radfahrer-Mythos, denn sie ist mit 250 Metern Höhenunterschied auf fünf Kilometern Länge die anspruchsvollste Steigung in unserer Umgebung. Ich habe mich einmal abseits der sportlichen Ambitionen auf der Margarethenhöhe umgesehen.


Mit ihrem Gefälle ist die Margarethenhöhe auch für Autofahrer eine Gefahrenstelle.


Die Margarethenhöhe ist nach dem Margarethenkreuz benannt worden, welches Teil des Petersberger Bittweges ist. Bereits 1312 wurde die Wallfahrt zum Petersberg urkundlich erwähnt. 1641 ist das Margarethenkreuz errichtet worden.


Dargestellt ist die Heilige Margarethe, die den Drachen als Symbol des Teufels bezwungen hat.



Dass die Margarethenhöhe ein Ziel für Tagesausflüge ist, ist unübersehbar. Viele Ausflügler zieht es in die Gaststätte Margarethenkreuz und den Biergarten. Die Gaststätte wurde als Hofanlage 1844 gebaut. Zu dieser Zeit erreichte der Tourismus neben dem Rhein auch das Siebengebirge.


Weitere Gaststätten und Hotels haben sich auf der Margarethenhöhe angesiedelt, darunter ein Tagungshotel, in dem ich vor einigen Jahren das Vergnügen hatte, selbst an einer Tagung teilzunehmen.


 


Sportlich ist hier so mancher Ausflügler unterwegs, denn ein dichtes Wanderwegenetz lädt zum Wandern ein.


Viele Wanderer bewältigen den Aufstieg zum Ölberg, mit 460 Metern Höhe der höchste Berg des Siebengebirges. Der Ölberg belohnt mit einem überwältigenden 360 Grad-Ausblick über das Siebengebirge bis in den Westerwald, die Eifel und bis nach Köln.


Nicht nur Wanderer, auch Jogger treffen sich zu sportlichen Aktivitäten. So kommen auch die Nicht-Rennradfahrer auf ihre Kosten. 

Kommentare:

  1. Immer wieder auch für uns ein Ziel! Sind halt Rheinromantiker....
    LG
    Astrid

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  2. Ein sehr schönes Plätzchen, und ich kann mir sehr gut vorstellen wie gut man dort wandern kann. Da macht dann eine Pause mit Einkehr auch viel Spaß.

    Über die Steigungen bzw. das Gefälle würden sich die hiesigen Radrennfahrer ein bisserl kaputtlachen, aber ich bewundere jede Steigung die mit scheinbarer Leichtigkeit bewältigt wird.

    Wünsche dir einen schönen Wochenstart und sende liebe Grüssle

    Nova

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  3. Eine schöne Wanderstrecke Dieter, das kann ich bestätigen. Das Auf und Ab der Strassen stell ich mir als Radfahre nicht nur schwierig auch gefährlich vor.

    Liebe Wochenstartgrüße
    Angelika

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  4. schön dass du uns wieder mitgenommen hast :-) und wir bekommen die Bilder und Infos ganz ohne abrackern. Dafür mal ein ganz herzliches Dankeschön :-)
    hat wieder Spaß gemacht hier zu schauen und zu lesen.
    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht - und ich wünsche dir eine schöne Woche

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  5. also wenn ich mich sehr anstrengen muss (auch bei uns ist es bergig...ächts) krieg ich von der umgebung fast nichts mit ;-)
    LG

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  6. Noch eine toll Tour von Dir Dieter,und es gefällt mir das Du uns immer mitnimmst.Ich bin mir sicher das wir vieles durch Dich lernen,da Du ja mit dem Fahrrad unterwegs bist und mehere Einzelheiten endeckst.
    Wunderschön auch alle Fotos!!!
    LG
    Christa

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  7. Ich meine, mich zu erinnern, dass du die Margarethenhöhe schon einmal präsentiert hast oder irre ich mich jetzt da, Dieter?

    Prima finde ich, dass du nicht nur einfach drauflos saust und dich abrackerst, sondern auch für die schönen Dinge an der Wegstrecke ein Auge hast, wie man hier erkennen kann. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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  8. Ein wunderschoener Ausflug, einer bei dem sich die Strampelei lohnt.

    Ich habe neulich im Fernsehen einen Film ueber Bonn und seine Satelliten gesehen. War fuer mich sehr interessant, deutsche Geschichte mit der Stadt verknuepft.

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  9. Interessante Informationen. Das Siebengebirge haben wir auch 'im Auge'. Jetzt wird es langsam Zeit ...

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